Geschichte

Es war während der Jugendbewegung – Anfangs der 80-er Jahre: Die Situation auf dem Wohnungsmarkt war damals dramatisch, der Leerwohnungsbestand gleich Null. Dutzende Häuser standen jedoch leer und waren verbarrikadiert, aber an Jugendliche wollte zu jener Zeit kaum jemand vermieten; „Wohngemeinschaft“ oder die Abkürzung WG waren Reizwörter erster Güte.

„Wo-Wo-Wohnige!?“,
skandierten die Demonstranten auf Zürichs Strassen.

In dieser Situation entstand die Idee, eine Trägerschaft zu gründen, an die Vermieter ihre temporär leerstehenden Mieträume vermieten würden, weil sie darauf vertrauen durften, dass der vereinbarte Rückgabetermin eingehalten wird.

Die Initiative ergriff der damalige Präsident der israelitischen Cultusgemeinde Zürich, Dr. Sigi Feigel. Ihm gelang es, sämtliche relevanten Parteien, Kirchen und politischen Behörden von der Notwendigkeit einer privaten Organisation zu überzeugen. Damit könne das Problem fehlenden Wohnraums, für Junge in Zürich entschärft werden.

4. Juli 1983
Gründung Verein Jugendwohnhilfe

1. Januar 2003
Fusion: Verein Jugendwohnhilfe und Verein Jugendwohnung = Verein Jugendwohnnetz

2004
Die Vision von Dr. Sigi Feigel ist erreicht – 1’000 Juwo-Mieterinnen und Mieter sind Tatsache.

2013
Jubiläum: 30 Jahre Jugendwohnnetz Juwo!
750 Juwo-Wohnungen, noch weit weg von der ursprünglichen Vision des Gründers Dr. Sigi Feigel: 1’000 Wohnungen für die Zürcher Jugend.

2015
Beschleunigtes Wachstum: Vision der 1’000 Wohnungen erreicht. 

2017
Erstmals ausserhalb von Zürich: Juwo auf dem Campus Zug-Rotkreuz


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